Boden ist weit mehr als nur der Untergrund, auf dem wir stehen – er speichert Wasser und Nährsalze, bietet Lebensraum und bildet die Grundlage für unsere Ernährung. Im Bodenlabor untersuchen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau und die Eigenschaften verschiedener Böden. Sie entnehmen Bodenproben, bestimmen Bodenarten, untersuchen Wasserhaltevermögen, pH-Wert, Kalkgehalt und die Speicherung von Nährsalzen. Das Modul verbindet naturwissenschaftliches Experimentieren mit Themen des Boden- und Ressourcenschutzes sowie der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Inhalte:
- Bodenprofile und Bodenbildung
- Bodenarten und Korngrößen (Finger- und Schlämmprobe)
- Kapillarität und Wasserspeichervermögen
- pH-Wert und Kalkgehalt von Böden
- Speicherung und Austausch von Pflanzennährstoffen
- Bedeutung gesunder Böden für Mensch und Umwelt
Zeitbedarf: 3–5 Zeitstunden, je nach Auswahl der Stationen und Vertiefung
Klassenstufen: 9-12
Fächer: Biologie, Chemie, Geographie sowie fächerübergreifende Projekte im Bereich BNE.
Hinweise:
Das Modul besteht aus mehreren unabhängig voneinander einsetzbaren Experimentierstationen und eignet sich sowohl als komplettes Laborprogramm als auch für Projekttage oder die Einbindung einzelner Stationen in den Fachunterricht. Eigene Bodenproben aus dem Schulumfeld können in die Untersuchungen einbezogen werden. Experimentierblätter, Tipp-, Info- und Checkkarte sowie ein Vortrag zur Einführung in die Thematik liegen vor und können vorab angefragt werden.
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