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Landesschulzentrum für Umwelterziehung
zuletzt geändert am 27. Mai 2018

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Bewerbungsverfahren

Das ist das LSZU

Das Landesschulzentrum für Umwelterziehung ist eine Bildungseinrichtung des Landes Baden-Württemberg und bietet Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern aller Schularten die Möglichkeit, sich intensiv mit Themen aus dem Bereich der Umwelterziehung zu befassen. Von Anfang an bietet das LSZU jedes Jahr zwei Plätze im Freiwilligen Ökologischen Jahr an, mit Übernachtung im Einzelzimmer und Vollverpflegung in der Schulmensa des Eckenberg-Gymnasiums.

Tätigkeitsbeschreibung

Arbeit in der Landschaftspflege Büroarbeit Öffentlichkeitsarbeit Arbeit mit Kindern

Tägliche / regelmäßige Arbeiten

Mitarbeit in Organisation und Durchführung von Lehrer- und Schülerkursen, Möglichkeit der Betreuung folgender hauseigener Anlagen und Biotope: Windgenerator, Bodenmesssystem, Klimamessstation, Bienenstand, Schulgarten, Ökoteich, Streuobstwiese. Langzeituntersuchungen von ökologischen Projekten in allen Aufgabenschwerpunkten des Landesschulzentrums.

Unregelmäßige / saisonale Arbeiten

Ausarbeitung und Darstellung von Untersuchungsergebnissen,
Kontakt mit Demonstrationsbetrieben im Umland.

Einmalige Aktionen und Projekte

Aufbau und Betreuung umwelterzieherischer Projekte.

Ansprüche an den/die FÖJlerIn

Eigenständiges Arbeiten
PC-Kenntnisse erwünscht

Sonstige Hinweise

Naturwissenschaftliche Grundkenntnisse erforderlich;
wünschenswert ist, dass sich die BewerberInnen für naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden interessieren und entsprechende Grundkenntnisse besitzen.

Quelle: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, LpB, FÖJ - www.foej-bw.de

Besondere Projekte unserer FÖJler

FÖJ 2006/07 FÖJ'ler helfen, einen Schulteich anzulegen
FÖJ 2007/08 FÖJ'ler gestalten den Waldtag in Schefflenz mit und verfassen ein 38-seitiges Lehrerinfoheft

Wie kann eine FÖJ-Woche am LSZU aussehen?

Montag Nach der kurzen Wochenbesprechung der Lehrer und FÖJ'ler werden die zwei Schulklassen, die diese Woche am LSZU verbringen, vom Bahnhof oder der Bushaltestelle abgeholt und in das Mülltrennsystem am LSZU eingeführt. Für die Lehrerkurse der Woche werden Seminarunterlagen kopiert und bereitgelegt, der Seminarraum zur Jahreszeit und dem Thema passend dekoriert sowie Kaffee bereitgestellt. Der Solarbrunnen streikt seit dem letzten Sturm, ist aber schnell repariert.

Dienstag Für die Forchtenberger Schulklasse mit dem Thema „Wald“ werden Holzsilouetten der wichtigsten Waldtiere an den üblichen Verstecken dieser Tiere entlang des Waldlehrpfads versteckt. Im Chemielabor bauen wir FÖJ'ler Versuche für den Lehrerkurs auf. Mittags begleiten wir die Klasse und den Förster auf einer Waldführung, sehen Siebenschläfer und Eichelhäher.

Mittwoch Mit den Schülern backen wir Brot im Holzbackofen im Schulgarten, der Teig wird in der Versuchsküche vorbereitet. In der Wartezeit erklären wir den Schülern, welche Kräuter im Schulgarten wachsen. Da die Lehrer heute auch noch Backen möchten, räumen wir in der Küche noch schnell auf und stellen im Zwischenraum Stühle und Tische auf. Mit Wasserkoffern und Keschern ziehen wir los, um mit den Schülern des Neigungskurses Biologie aus Ulm Fließgewässer zu untersuchen.

Donnerstag Heute fahren wir mit den Lehrern zum Biobauern und besuchen einen Obstbaubetrieb. Dabei schauen wir uns einiges ab für die Arbeit auf der Streuobstwiese des LSZU. Mittags warten zwei defekte Rechner im Schülerunterrichtsraum 2 auf uns, danach nehmen wir Lehrern und Sekretärin etwas von der Büroarbeit ab. Schließlich helfen wir einer Gruppe Schülern, die über das Thema „Treibhauseffekt“ referieren sollen, die Fachliteratur in der Bibliothek zu finden.

Freitag Heute teilen wir uns auf, um mit beiden Schulklassen gleichzeitig den – hoffentlich gut getrennten – Müll noch einmal mit Handschuhen durchzusehen und dann zu entsorgen. Während die Grundschüler engagiert getrennt haben, stoßen wir bei den Gymnasiasten auf Dosen und Flaschen im Altpapier – da müssen die wohl noch mal ran, meckern gilt nicht. Nach einem Kontrollgang ums Schülergebäude verabschieden wir uns und wünschen gute Heimfahrt. Einige Vorbereitungen für die nächste Woche stehen noch an, und gegen halb drei können wir nach einer erlebnisreichen Woche auch schon wieder mit dem Zug die Wochenendheimfahrt starten.

Solarbrunnen des LSZU
Biopraktikum